Traum
Seit Wochen beschäftigte mich ein Thema.
Grübeln, Zweifel und Fragen bestimmten dann einige Momente meines Lebens.
Selbst im Schlaf ließ mich das Problem nicht los.
Ein Traum führte mich zu dem Zeitpunkt weiter und schenkte mir Befreiung von dem Besessen sein des Themas:
Ich sah im Traum meine Jesus-Ikone (vor der ich seit vielen Jahren meditiere) direkt auf mich zukommen.
Im Wachwerden fragte ich mich:
„Und, wie sieht es mit deiner Christus-Beziehung aus?“
Hatte ich mein Thema vor und in meiner Christus-Freundschaft reflektiert?
Sofort wurde ich ruhiger und musste (innerlich) lächeln.
Mein Traum hatte mir eine neue Sichtweise auf das ‚große‘ Thema geschenkt.
Nichts darf mich so bedrängen, dass ich darunter leide.
Niemand darf so viel Macht über mich ausüben, dass selbst der Schlaf und die Ruhephasen gestört werden.
Christus ist mir Freund und lebendige Beziehung genug.
Mein Traum hat mir das wieder neu bewusstwerden lassen.
Ich habe durch ihn meine Verbindung zu Jesus wieder intensiviert und neu erfahren.
Träume können Kraft und Halt geben.
Solch einen Traum wünsche ich Ihnen in dieser Woche – voller Kraft und neuer Lebendigkeit für Sie.
Ihr
Egbert Schlotmann,
Pfarrer in St. Willehad
