Meer sehen - mehr Leben

Unter diesem Motto steht unsere diesjährige Sommerzeit.

Gedichte werden uns in diesen Wochen begleiten und sollen uns einen kleinen Impuls für die kommende Woche mitgeben.

Heute:

Meer, diesiger Himmel, die
Schreie des Regenpfeifers,
man sagt, du bist tot, Gott,
hier glaub ich`s, bei leeren Netzen,
du kommst nicht mehr übers Wasser,
wir müssen den Fisch ohne dich essen,
trocken das Brot der Fünftausend –
warum nur mustere ich die frischen
Spuren im Sand, unruhig, als wärest
du
eben vorübergegangen
(Rudolf Otto Wiemer)

 

Sind Sie noch unruhig?

So, als wäre etwas Großes geschehen?

Ich wünsche es Ihnen

 

Ihr

Egbert Schlotmann,

Pfarrer in St. Willehad